FAQ

Alle Infos findest du hier Bei individuellen Nachfragen kannst du uns gerne kontaktieren.

Politikwissenschaft wird an der Uni Tübingen als Kombinationsbachelorstudiengang angeboten. Das heißt: Ja, wenn man Politikwissenschaft als Hauptfach studieren möchte braucht man ein Nebenfach. Genauso kann man Politik aber auch als Nebenfach studieren wenn man ein anderes Hauptfach hat. Beliebte Fächerkombinationen bestehen mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (z.B. Soziologie oder VWL), der Juristischen Fakultät (z.B. Öffentliches Recht), oder der Philosophischen Fakultät (z.B. Geschichte). Es gibt aber auch viele kleine Fächer (sogenannte Orichdeenfächer) wie Ethnologie, Empierische Kulturwissenschaften oder Kunstgeschichte, die auch ziemlich toll sind. Im gesamten Bachelor of Arts-Studium müssen 180 ECTS erworben werden, davon 99 im Hauptfach, 60 im Nebenfach und 21 im Bereich der überfachlichen Qualifikationen (zu den ÜQ gibts unten noch mehr Infos).

Das Wintersemester beginnt am 1. Oktober, das Sommersemester am 1. April. Mit den Vorlesungen geht es aber meistens ein wenig später los. Die genauen Termine für das jeweilige Semester bekommt ihr hier: Gut zu wissen ist außerdem noch dass die Vorlesungen im Wintersemester in der Regel erst eine Woche später beginnen. Der erste Termin eines Seminars / einer Vorlesung steht auch immer im Campus-Onlineportal drin.

Für so gut wie jedes Fach gibt es eine Einführungsvorlesung. Für Politikwissenschaft gibt es sogar zwei, nämlich eine für alle Studierende und eine für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer unter euch. Studieren besteht aber natürlich nicht nur aus Vorlesungen und lernen. Damit ihr nicht alleine durch Tübingen ziehen müsst, gibt es jede Menge Ersti-Veranstaltungen von den verschiedensten Hochschulgruppen und Fachschaften. Die berühmt berüchtigten Veranstaltungen der Fachschaft Politik findet ihr hier: .

Im Modulhandbuch ist genau aufgeführt, welche Vorlesungen, Seminare und Tutorien du belegen musst, inklusive eines Vorschlages, was in welchem Semester belegt werden kann oder manchmal auch sollte. Im ersten Semester ist es im Normalfall eine gute Idee, den Vorschlag des Modulhandbuches zu befolgen. Das ist jedoch nicht immer möglich (Überschneidungen mit Nebenfächern etc.) [Dazu siehe unten]. Auf campus.uni-tuebingen.de kannst du aus allen angebotenen Veranstaltungen die auswählen, die du belegen musst. Bei Fragen helfen dir die Studienberater und die Fachschaft gerne weiter 🙂

Die Prüfungsordnung legt die Rahmenbedingungen für eine Prüfung an einer Hochschule fest. Sie ist rechtsverbindlich, ihre Einhaltung kann vor einem Verwaltungsgericht eingefordert werden. Auf Basis von je einer Prüfungsordnung gibt es in der Regel jeweils eine Studienordnung, die den Aufbau des Studiums beschreibt, das zum erfolgreichen Ablegen der entsprechenden Prüfungen befähigen soll. Links zu den Prüfungsordnungen der verschiedenen Studiengänge findest du hier

Das Modulhandbuch enthält alle wichtigen Infos bezüglich Dauer, Anforderungen, Inhalten und vieles weitere über einen Studiengang und ist eine sehr gute Orientierungshilfe für Aufbau und Verlauf deines Studiums. Man sollte sich in jedem Falle zu Beginn seines Studiums damit vertraut machen. Links zu den Modulhandbüchern der verschiedenen Studiengänge am IfP findest du hier

Im Studienverlaufsplan wird gezeigt, wie dein Studium aufgebaut sein kann. Das ist zwar nur eine Empfehlung, an den du dich aber schon grob halten solltest, da er sehr sinnvoll aufgebaut ist. Du findest ihn in deinem Modulhandbuch.

Das kommt schon mal vor. Am besten du durchforstest mal die Modulhandbücher deiner Studienfächer und schaust ob du für Orientierungs- oder Zwischenprüfungen gewisse Veranstaltungen bis zu einem bestimmten Punkt besucht haben musst. Diese Veranstaltungen solltest du dann priorisieren. Bei Unklarheiten und Fragen helfen dir die entsprechenden Fachschaften gerne weiter 🙂 Wenn du solche Überschneidungen bei uns meldest, dann können wir uns dafür einsetzen, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt.

Das hängt sehr von den jeweiligen Fächern ab. Nah verwandete Fächer lassen sich im Allgemeinen weniger oft aufwendig tauschen als weiter von einander entfernte Fächer. Man fragt am Besten einfach bei der Studienberatung des gewünschten Zielfachs nach, ob und wie ein solcher Wechsel möglich wäre und ob sich bereits erbrachte Leistungen übertragbar sind.

Möglichkeiten, während dem Studium ins Ausland zu gehen, gibt es viele. Zum Beispiel hat das IfP zahlreiche Kooperationen mit anderen Universitäten in ganz Europa. Hier wird das Programm Pias (Politik Im Ausland Studieren) angeboten. Aber auch das International Office der Universität hat Conections in die ganze Welt und vermittelt dich gerne weiter. Auch die Fachschaft organisiert immer kurz nach Weihnachten einen Infoabend, bei dem ältere Studierende von ihren Erfahrungen im Ausland berichten.

Da Universitäten in Deutschland selbstverwaltet sind, werden alle wichtigen Posten an der Universität mit ProfessorInnen besetzt. In allen Gremien, die Entscheidungen fällen können, sitzen überwiegend ProfessorInnen, aber auch VertreterInnen der Mittelbaus (nicht professorale wissenschaftliche Mitarbeiter) und der Studierendenschaft. Letztere hat mit dem Studierendenrat (StuRa) auch sein eigenes Gremium und wird einmal im Jahr neu gewählt. Hochschulpolitik mitgestalten kann man an der Uni Tübingen am einfachsten über die Fachschaften. Komm einfach mal in unsere Sitzung und mach mit!

Für Fragen ist einerseits immer die Fachschaft offen. In Fachschaftscafés beraten wir dich gerne bei einfachen Fragen zum Studium. Bei komplexen Fragen wendest du dich am besten an deinen Studienberater. Wer für deinen Studiengang zuständig ist, kannst du hier ablesen.

Fachschaftscafé bedeutet, dass im Fachschaftszimmer mindest einE FachschaftlerIn sitzt und für Fragen zum Studium offen ist. Gegen eine kleine Spende bekommt ihr auch gerne eine fair gehandelten Kaffee, der dort getrunken werden kann. Abseits der Beratung ist das FS-Café aber auch stets ein Ort der gemütlichen kommunikativen Begegnung zwischen, vor und nach Lehrveranstaltungen. Wann das FS-Café geöffnet ist, könnt ihr hier nachsehen.

Irgendwer hat mal behauptet die beste Vorbereitung wäre ein ausgewogener Arbeitsanteil während des Semesters. Wer früh ordentlich mitarbeitet kann entsprechend früh sein Lernpensum anpassen, um Rückstände aufzuholen bzw ohne schlechtes Gewissen rumgammeln zu können. Angeblich könnte so das eklige Reinfressen von Lernstoff kurz vor den Klausuren verhindert werden.

Pauschal kann man das nicht sagen. Für manche Seminare muss man gegen Ende des Semesters eine Hausarbeit schreiben, für manche aber auch nicht. In eurem Modulhandbuch findet ihr Infos zu den Leistungsanforderungen und damit auch, ob ihr eine Hausarbeit für das jeweilige Seminar schreiben müsst. Wann diese fertig sein muss sagt euch dann die Seminarleitung zu Beginn des Seminars.

Solltest du zu diesen Studierenden gehören denen die Noten nicht völlig Wurst sind, dann raten wir dir dich stets penibel an Abgabefristen zu halten. In der Regel räumen dir die Dozenten eine Verlängerung ein, wenn du bereits bei Bekanntgabe der Frist danach fragst. Dabei solltest du einen sinnvollen Grund vorbringen können, warum du die Frist nicht einhalten werden kannst. Spontane Fristverlängerungen werden nur äußerst ungern bewilligt. Längere Krankheitsphasen, Datenverlust (bsp. Wasserschaden am PC), spontane Schwangerschaft, Pflegeverantwortung für Familienangehörige, Verlust des eigenen Lebens oder das des Dozenten, können je nach Dozent als Grund für eine spontane Fristverlängerung akzeptiert werden. Die Fälle in denen Hunde Laptops gefressen haben, kommen vor, werden jedoch nur selten glaubhaft genug präsentiert um als Ausrede angenommen zu werden.

Mit der Einführung des Bachelor / Master Systems wurde auch die Modularisierung des Studiums eingeführt. Das Bedeutet, dass im Verlauf des Studiums verschiedene Elemente (Module) besucht werden müssen, die im Bachelor aus den verschiedenen Disziplinen der Politikwissenschaft bestehen. Eine Modulprüfung schließt immer ein solches Modul ab, diese Prüfungen sind also verpflichtend. Wie das genauer aussieht steht auch im Modulplan.

Das LehrForschungsProjekt ist eine der letzten großen Module des Bachelorstudiengangs.Es geht darum, in einer Kleingruppe ein eigenes Forschungsprojekt durchzuführen. Dabei wird der komplette Prozess (von der Themenfindung über die Präzisierung von Fragestellung, Methodik und Operationalisierung bis hin zur Durchführung) durchlaufen. Das LFP besteht aus zwei Teilen, LFP I und LFP II, die im Regelfall im letzten Studienjahr belegt werden.

Rolf Frankenberger ist neben seiner Forsch- und Lehrtätigkeit Studienkoordinator und damit Ansprechperson für eure Fragen rund um das Studium. Fragt euch aber vorher, ob ihr (oder die Fachschaft) eure Fragen wirklich nicht beantworten können, denn wie jeder Mensch hat Rolf Frankenberger auch viel zu tun.

In der Regel ist dies möglich, wenn du einen guten Grund dafür hast. Ob dies der Fall ist, entscheidet der / die entsprechend/e Dozent/in. Bei Klausuren die außerhalb der Vorlesungszeit stattfinden, ist ein verschieben auf den Nachtermin meistens möglich. Der allgemeine Nachschreibtermin für Klausuren am IfP ist meistens der letzte Donnerstag vor Beginn der nächsten Vorlesungszeit.

Für PolitikwissenschaftlerInnen ist das Prüfungsamt der Witschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zuständig. Es organisiert und verwaltet die Prüfungen der Studierenden der WiSoWi-Fakultät und steht unter anderem beratend zur Verfügung. Relevant ist es für Studierende der Politikwissenschaft vor allem, um erbrachte Prüfungsnachweise (sog. Scheine, die man in Papierform erhält), in das Campus-System einzutragen und Transcripts of Records zu erstellen. Genauere Informationen und Aufgabenfelder des Prüfungsamts findet ihr hier . Das Prüfungsamt befindet sich in der Haußerstraße 11 in Tübingen (ganz in der Nähe des IfPs). Für Bachelorstudierende ist Stefan Löser der Ansprechpartner, für LehrämtlerInnen Sven Luithardt.

Sorgfältig archivieren und samt Kopie im Prüfungsamt einreichen. Was eingereicht und elektronisch verbucht ist, kann nicht mehr verloren gehen. Dafür gibt es das Studienbuch. Vor Beendigung des Studiums müssen alle Scheine bei der verantwortlichen Person im Prüfungsamt der WiSoWi-Fakultät vorgelegt werden, damit diese auf Campus eingetragen werden und ein beglaubigtes Transcript of Records erstellt werden kann. Dieses ist der einzige offizielle Nachweis über die erbrachten Studienleistungen.

Seminar: 25-30 Studierende sind in einem Raum, keiner hat die Pflichtlektüre gelesen alle versuchen darüber zu diskutieren. Meistens gibt es ein Input-Referat, also ein bisschen so wie Schule - nur viel cooler. Vorlesung: 10.009 Studierende sitzen gemeinsam in einem zu kleinen Raum und spielen Doodle Jump. Nur der / die DozentIn soll sprechen, alle Studierende sollen zuhören. Tutorium: gibt es am IfP nur im ersten Semester des Bachelor. Es gehört zur Einführungsseminar, in diesem Tutorium lernt ihr, wie ihr z.b. richtig zitiert und eine Hausarbeit schreibt.

An unserem Institut gibt es eine*n Gleichstellungsbeauftragte*n, die*der dich unterstützend beraten wird solltest du auf Grund deines Geschlechtes diskiminiert worden sein klick. Solltest du Sorge haben, dass die*der Gleichstellungsbeauftragte des Instituts oder der Studierenden befangen ist, kannst du dich auch jederzeit an Stellen außerhalb des Instituts wenden. Die Gleichstellungskommission der Fakultät und ihre*n Vorsitzende*n werden dir helfen klick. Solltest du als Frau Opfer von Diskriminierung, sexueller Belästigung oder Gewalt geworden sein, hilft dir das Büro der Frauenbeauftragten der Universität gerne weiter (Wilhelmstr. 26,Tel.: 07071/ 29-74958, e-mail: frauenbuero@uni-tuebingen.de). Auch die Beauftragten für Chancengleichheit können dir in Fällen von Diskriminierung weiterhelfen klick. Es gibt an unserem Institut, unserer Uni oder sonstwo kein Platz für Diskriminierung. Solltest du dich entscheiden uns zu kontaktieren, kannst du auf unsere volle Unterstützung setzen!

In wahrscheinlich keiner anderen Phase eures Lebens werdet ihr über ein so vielfältiges Angebot der Freizeitgestaltung verfügen, wie während eures Studiums. Nutzt es! Dabei gibt es für alle Interessen etwas: Sport: Der Hochschulsport bietet unzählige Kurse und Exkursionen an. Lust, Capoeira zu tanzen? Vielleicht ist euch auch eher nach Pilates zumute? Oder ihr wolltet einfach schon immer mal wissen, was man bei Lacrosse macht. Die Kurse werden von kompetentem Fachpersonal durchgeführt und sind verhältnismäßig günstig Engagement: Zu quasi jedem erdenklichen Thema gibt es Hochschulgruppen. Von Entwicklungspolitik über Debattieren bis hin zum klimafreundlichen Garten (Eine - leider unvollständige - Übersicht gibt es hier. Im eigenen Fach kann man natürlich auch in der Studierendenvertretung aktiv werden und zur Fachschaft gehen 😉

Das hängt von der jeweiligen Prüfer*in ab bzw. wie es diese*r mit der Einhaltung der Abgabefrist hält. Bei einem triftigen Grund (Praktikum, Krankheit etc.) ist eine Verlängerung meistens kein Problem. Die Deadline für Hausarbeiten wird aber meist auch zu Beginn des Seminars bekannt gegeben. Wer in den Semesterferien im Urlaub ist, sollte so planen, dass er/sie die Hausarbeit unter dem Semester schreiben kann. Ihr solltet eure*n Dozent*in auf jeden Fall rechtzeitig informieren.

ÜQ steht für überfachliche Qualifikationen. Damit sind Veranstaltungen und Akitvitäten gemeint, die über den eigenen Fachbereich hinausgehen, z.B. zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen wie Interkulturalität und Nachhaltigkeit oder Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. Im Laufe eines Studiums sollen Studierende i.d.R. von 180 ECTS-Punkten 21 aus ÜQs erwerben. An der Uni Tübingen bietet der Career Service im Rahmen des Studium Professionale Kurse an klick). Bezüglich Fragen der Anrechenbarkeit lohnt eine vorherige Konsulation des/der Studienkoordinators/Studienkoordinatorin.

Für Vorlesungen gibt es i.d.R. keine Anmeldepflicht. Bei Seminaren ist dies aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl üblich. Über das Online-Portal Campus der Universität kann man sich online für Seminare und Kurse anmelden. Gewöhnlich besteht eine Anmelde- und auch Abmeldefrist innerhalb derer die Anmeldung erfolgen muss. In Campus kann man auch den aktuellen Belegungsstatus (AN = angemeldet; ZU = zugelassen) einsehen. Sollte es mit einem Seminar mal nicht geklappt haben? Einfach den/die DozentIn anschreiben und nachfragen. Oft kann man an Seminaren trotzdem teilnehmen.

In diesem FAQ fehlt etwas? Dann fragt einfach per Kommentar nach: Wir freuen uns über jede Frage

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